Es gibt viele Mythen über diese Rasse ("nicht erziehbar", "bissig", "träge", bis hin zu "dumm" ...) Diese Vorurteile basieren aber auf Unkenntnis. Tatsächlich sind Chows hochintelligent, dabei aber sehr eigenständig, und daher nicht einfach zu erziehen.

 

Der Chow-Chow ist ein sehr selbstbewusster und freiheitsliebender Hund, der trotzdem eine feste Bezugsperson benötigt. Fremden gegenüber ist er oft reserviert bis ablehnend. Er ist sehr wachsam, ohne ein Kläffer zu sein. Der Chow ist seinem Menschen, auch ohne sklavische Ergebenheit, sehr zugetan und ausgesprochen reinlich. Vor dem Kauf sollte überlegt werden, ob die Liebe und die Voraussetzungen für die Haltung eines Chows ein Hundeleben lang anhält. Denn das Umplatzieren eines Chows ist äußerst schwierig.

Der Chow-Chow benötigt eine liebevolle, aber konsequente Erziehung. Abrichten im landläufigen Sinn lässt er sich allerdings nicht. Für Zwingerhaltung ist diese Rasse völlig ungeeignet, da er ohne die menschliche Nähe verkümmern würde. Der Chow nimmt sein Wachverhalten sehr ernst, Späße sind ihm abhold und für Neckereien hat er kein Verständnis. Aus diesem Grund ist der Chow als "Kinderhund" nur bedingt geeignet. Trotzdem wird er Kinder der eigenen Familie lieben und beschützen, jedoch KEIN Spielgefährte sein.


Ein Chow ist sicher kein "Hund für Jedermann"! Aber mit dem richtigen Menschen wird er zu einem absoluten TRAUM-Hund.

 

"Der Chow-Chow ist ein Hund , der ein Herr ist ,

auf der Suche nach seinem Herrn , der kein Hund ist !"